Links überspringen

Mein erster eigener Online-Shop

Mein erster eigener Online-Shop

Durch die Corona-Pandemie haben eigene Online-Shops für kleine und mittelständische Unternehmen einen enormen Schub erhalten. Auch wir haben viele Anfragen von Kunden bekommen, die die Gunst der Stunde genutzt haben und mit einem Online-Shop durchgestartet sind, um nicht nur die Umsatzgewinnung vom geschlossenen Geschäft ins Web zu verlagern, sondern auch, um ein größeres Publikum zu erreichen und das eigene Geschäft ausbauen zu können.

Bevor der erste eigene Online-Shop allerdings live gehen kann, gibt es einige essentielle Punkte zu bedenken. Deshalb möchten wir in diesem Blogbeitrag einige Dinge beleuchten, die wir mit unseren Kunden schon bei der Konzeption des Shops mitdenken und die auch dir helfen können, zu entscheiden, ob ein Online-Shop das richtige für dein Unternehmen ist.

User Interface & User Experience:

Der erste Eindruck zählt, auch bei deinem Online-Shop. Nutzer sind ästhetische und einfach zu navigierende Webseiten mittlerweile so gewohnt, dass sie sich bei einem veralteten Design oder komplizierten Klickwegen direkt wieder verabschieden und ihr Glück lieber in einem anderen Shop versuchen. Wichtig ist es daher, schon vor dem Bau eines Webshops die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Wie navigiere ich meine Besucher durch meinen Shop?
  • Wie oft müssen sie klicken
  • bis sie mein Produkt kaufen können?
  • Erfülle ich die Standards
  • die Webseitenbesucher schon längst als gegeben ansehen?

Wir sind Experten, wenn es darum geht, Online-Kommunikationsmedien nutzerfreundlich zu gestalten und dabei das gewisse Etwas beizubehalten, das Kunden mit einer Marke verbinden.

Produktpräsentation:

Trotz der enormen Wichtigkeit der User Experience sind und bleiben deine Produkte das Herzstück deines neues Shops. Schließlich sind sie das, wofür deine Kunden am Ende ihr Geld ausgeben. Um deine Produkte im wahrsten Sinne des Wortes ins rechte Licht zu rücken, spielen neben der Produktbeschreibung auch die Produktfotos eine wesentliche Rolle.

In einem kommenden Blogbeitrag gehen wir noch einmal detailliert auf das Thema der Produktfotos ein und möchten dir mit Beispielen zeigen, welchen Unterschied etwas Licht, ein paar Requisiten und der richtige Blickwinkel ausmachen können. Sobald dieser online ist, findest du ihn hier.

Genauso wichtig wie die Produktfotos ist die Produktbeschreibung – schließlich kauft niemand gerne „die Katze im Sack“. Alle Eckdaten, die die Kaufentscheidung eines Interessenten beeinflussen können, müssen in der Produktbeschreibung untergebracht und schnell auffindbar sein. Ebenso wichtig ist es zu bedenken, nach welchen Suchbegriffen Nutzer googeln könnten, wenn sie an deinen Produkten interessiert sind – auch ohne dich und deine Marke zu kennen. So kannst du mit deinem Shop in der Google-Suche gefunden werden und Neukunden gewinnen.

Warenwirtschaft:

Die Seite des Shops, die deine Besucher sehen, ist die eine Sache – die andere Sache ist die Seite des Shops, mit der du arbeitest. Produkte müssen in den Shop eingestellt und mit Lagerbeständen verknüpft werden. Schließich gibt es nichts Ärgerlicheres, als ein Produkt verkauft zu haben, nur um dann den Kunden kontaktieren zu müssen, weil es gar nicht mehr verfügbar ist. Ganz egal, ob du schon ein Warenwirtschaftssystem hast oder dich gerade in einer Umstellungsphase befindest: Wir begleiten dich dabei, die Prozesse in deinem Online-Shop, in der Produkt- und Lagerverwaltung sowie beim Versand nach einem Kauf gerade zu ziehen.

Zahlungswege:

Im Schnitt bieten deutsche Online-Shops ihren Kunden sieben unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten an. Die bekanntesten und beliebtesten sind PayPal, Rechnungskauf, Kreditkarte, Vorkasse, Lastschrift/Bankeinzug und Sofortüberweisung. Musst du die auch alle anbieten? Bestenfalls schon, denn wenn du Interessenten schon für deine Produkte begeistern konntest, möchtest du sie nicht verlieren, weil die von ihnen gewünschte Zahlungsart nicht zur Verfügung steht.

Aber wie integrierst du all diese Zahlungsarten in deinen Shop? Hier wird es kniffelig, denn für jede Zahlungsweise gibt es einen bestimmten Vorgang, der in das eigene Shop-System integriert werden muss, dazu gehört z.B. das Anlegen von Firmenaccounts, eine externe Prüfung, der Abschluss von Verträgen mit externen Dienstleistern und Banken, der Einkauf von Softwarelizenzen, die einem die Integration erleichtern und vieles, vieles mehr. Es gilt also vorher gut zu durchdenken, welche Zahlungsarten für dich und deine Kunden interessant sind und welche du vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch nachrüsten kannst. Selbstverständlich erörtern wir mit dir gemeinsam den Aufwand für die Integration einer Zahlungsart und die Affinität deiner Zielgruppe zu bestimmten Zahlungsmethoden.

Versand:

Sobald der Artikel geordert und bezahlt ist, muss er nur noch zum Kunden befördert werden. Auch hier gilt es, dem Kunden die Versandart anzubieten, die er nutzen möchte. Bietest du z. B. Artikel an, die oft kurz vor knapp bestellt werden? Dann könnte es Sinn machen, auch einen Expressversand anzubieten, um den Kunden nicht an einen anderen Anbieter mit schnellerem Versand zu verlieren. Auch bei Gutscheinen sollte man sich Gedanken machen, ob diese nur digital zum selbst ausdrucken verschickt werden, oder ob Kunden den Gutschein gedruckt auf einem schönen festen Papier, ggf. mit einer tollen Gold- oder Silberfolierung als Akzent in den Händen halten möchten. Für den Kunden unsichtbar sollte dann der eigentliche Versand schnell und reibungslos stattfinden. An dieser Stelle müssen Fragen geklärt werden wie z. B.:

  • Kann und möchte ich den Versand selbst übernehmen
  • oder engagiere ich dafür einen Dienstleister?
  • Welches Versandmaterial möchte ich nutzen und wie beschaffe ich es?

Vielleicht möchtest du deine Produkte in selbst gestalteten Kartons versenden oder eine schöne Postkarte als Werbung beilegen. Auch hier beraten wir dich selbstverständlich gerne, welche Maßnahmen für deine Produkte und Zielgruppen sinnvoll genutzt werden können.

Pflege:

Eigentlich scheint es so, als hätten wir uns nun über alle Punkte Gedanken gemacht, doch ein Online-Shop bedarf kontinuierlicher Pflege, damit Technik und Inhalte immer auf dem neusten Stand sind. Um vor Sicherheitslücken und anderen Bedrohung geschützt zu sein, muss der Shop regelmäßig gewartet werden – ähnlich wie ein Auto, das regelmäßig zur Inspektion und zum TÜV muss. Aber auch was die Inhalte des Shops angeht, darf kein Stillstand herrschen. Alte Modelle müssen aus dem Shop genommen und neue Produkte online gestellt werden. Auch die Startseite muss mit aktuellen Angeboten stets auf dem neusten Stand bleiben, damit Kunden bei einem erneuten Besuch immer das Gefühl haben, dass es etwas zu entdecken gibt. Zu guter Letzt ist ist ein Online-Shop nie ganz optimal, weshalb es sich lohnt, Statistiken zu beobachten und Nutzerbefragungen durchzuführen. Die so gewonnenen Informationen erlauben dir, deinen Shop immer weiter zu verbessern und somit mehr Kunden und mehr Umsatz zu generieren.

Da wir große Fans von praktischer Beratung sind und von bloßer Theorie nichts halten, haben wir mit shop.adsandfriends.de nun einen eigenen Online-Shop, mit dem wir dir schon während der Beratung auch einmal etwas „von innen“ zeigen können. Besonders, wenn es um das Einstellen von Produkten geht, möchten viele unserer Kunden einen Teil der Arbeit selbst übernehmen. Mit unserem Shop ermöglichen wir dir, erst einmal zu testen, wie du mit der Benutzeroberfläche zurecht kommst, bevor du Entscheidungen zur Gestaltung deines eigenen Shops triffst.

Neugierig geworden? Es haben sich noch mehr Fragen ergeben, als wir beantworten konnten? Dann kontaktiere uns doch einfach und vereinbare einen unverbindlichen Termin für ein erstes Gespräch mit unserem Team.

Jetzt unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren

Einen Kommentar hinterlassen